Poker Spielen – Anleitung
Poker beschreibt die wohl beliebteste Kartenspielgattung der Welt. Zu beachten ist dabei jedoch, dass zahlreiche verschiedene Varianten von Poker existieren, angefangen beim altbekannten Classic Poker bis hin zum trendigen Texas Holdem.
Gerade letzteres steht seit nun mehr einem Jahrzehnt im Blickpunkt der Öffentlichkeit; Turniere werden im Fernsehen live übertragen, in den Buchhandlungen erscheint ein Strategieratgeber nach dem anderen und die Stars der Szene sind gefeierte Millionäre. Die Frage, was sich hinter diesem Phänomen verbirgt, ist also durchaus berechtigt, erklärt sich jedoch beinahe von selbst, indem das Spiel einfach selbst ausprobiert wird.
Der Einstieg: am Anfang steht die Regelkunde
Eine Anleitung zum Pokerspielen muss nicht besonders lang sein – denn Texas Holdem Poker lebt von seiner Einfachheit. Dies gilt zumindest für den Einstieg, also für die grundlegenden Regeln und Abläufe, die meistens schon nach zwei Proberunden in Fleisch und Blut übergegangen sind.
Im Zentrum stehen dabei die zwei persönlichen Handkarten eines jeden Spielers, die um jeden Preis vor den Augen der Mitspieler verdeckt werden sollten. Das einfache Prinzip des Texas Holdem beginnt schon damit, dass die erhaltenen Handkarten in der aktuellen Runde nicht getauscht oder abgegeben werden können; diese beiden Karten sind also das Fundament einer jeden Runde.
Zu den Handkarten gesellen sich im Laufe der Runde noch bis zu fünf Gemeinschaftskarten. Diese werden offen und für alle sichtbar in der Mitte ausgelegt, sodass in der Folge der Spieler gewinnt, der aus den insgesamt sieben Karten – nämlich seinen beiden eigenen und den fünf in der Mitte – die beste Kombination aus fünf Karten erzielen kann.
Das ist zumindest die Theorie. In der Praxis spielen andere Faktoren wie die Höhe der Einsätze und etwaige Bluffs natürlich eine wichtige Rolle, sodass der Spieler mit den besten Karten noch lange nicht immer als Sieger hervorgeht. Dasselbe gilt natürlich auch umgekehrt.
Der Ablauf: eine Setzrunde nach der anderen
Auch der Ablauf der Runden ist relativ leicht verständlich. Nachdem alle Spieler ihre Handkarten erhalten haben, erfolgt die erste Setzrunde. Hierbei müssen alle Spieler mindestens den Betrag des Big Blind mitgehen, der den Mindesteinsatz vorgibt. Die Alternative dazu, etwa bei sehr schlechten Karten, ist der frühe Ausstieg.
Danach folgen die ersten drei Gemeinschaftskarten; dieser Zug wird auch Flop genannt. Anhand dieser drei ausliegenden Karten ergeben sich nun natürlich erste Tendenzen zur Einschätzung der eigenen Situation. Nach einer erneuten Setzrunde folgt eine weitere Karte, der Turn,
sodass sich die Zahl der Gemeinschaftskarten auf vier erhöht. Wer zu diesem Zeitpunkt noch im Spiel ist, darf erneut Setzen, Checken, Mitgehen oder Aussteigen. Nachdem alle Spieler sich reihum entschieden haben, folgt die letzte Gemeinschaftskarte, der River, der endlich Klarheit für das anstehende Setzfinale bringt.
Online Poker: Chancen und Eigenheiten
Neben dem Pokern im Freundeskreis oder im echten Casino ist vor allem das Online Poker äußerst beliebt. Gerade Anfänger müssen jedoch beachten, dass die Uhren online etwas anders ticken. Grund dafür ist die Anonymität, die sich auf den psychologischen Faktor auswirkt.
Gegenspieler können online viel schlechter beobachtet und “gelesen” werden, sodass die eigentliche Stärke der Karten eine bedeutend größere Rolle spielt. Besonders beim Spiel mit echtem Geld ist es daher ratsam, nicht zu forsch vorzugehen und ausschließlich starke Hände auch wirklich auszureizen.
